2002 bat uns der bhutanische Erziehungsminister Lyonpo Sangay Ngedup um den dringend erforderlichen Neubau der Gebäude für die blinden Kinder im damals noch so genannten „National Institute for Disadvantaged Children“ (NID) in Khaling in Ost-Bhutan.
Die Bemühungen um die Finanzierung unseres erst 2. Projekts waren mühsam.
Endlich stellte das Hilfswerk des Bayerischen Rundfunks „Sternstunden – wir helfen Kindern“ einen Großteil der nötigen Mittel bereit. Einen anderen Geldgeber überzeugte die Zusage von Sternstunden, ebenfalls unser Projekt zu fördern. Den Vertrag mit der bhut. Regierung schloss Nestroy am 6. May 2002 ab.
Unser Vertreter und Projekt-Koordinator in Bhutan, Architekt Fritz Baumgartner, übernahm Planung und Bauführung für die gesamte Rehabilitierung. Die mühsamen, zeitraubenden Fahrten zwischen Thimphu und Khaling im Osten Bhutans (zwei volle Tage jeweils für Hin- und Rückfahrt) erschwerten die Überwachung der Bauarbeiten erheblich.
Am 19. November 2004 konnten Nestroy und seine Frau Angelika zusammen mit I.M. der Königin Tsheyring Pem Wangchuck die neue Wohnanlage für die blinde Kinder einweihen. Königin Thering Pem nimmt sich als Patronin besonders des Schicksals benachteiligter bhutanischer Kinder an.
Ein Team des Bayerischen RF unter Leitung von Christian Herrmann hat über die Einweihung einen Film gedreht, der im Rahmen der „Sternstunden“-Sendungen im Dezember 2004 im Bayerischen Fernsehen gezeigt wurde.
Die Phasen der Projekte für Muenselling Institut für Blinde Kinder / Jugendliche in Khaling
- 2004: Bau von 4 Gebäuden: je 1 Heim für Mädchen und Jungen, Küchenhaus, Gebäude mit multifunktionalem Speisesaal (Förderung „Sternstunden-Wir helfen Kindern“)
- 2016: Spende von 10 Boilern sowie 10 Trinkwasserspendern (Heiß-Kalt, Filter) für die Heime
- 2018: Spende von modernen Blindenstöcken
- 2025: Innen-Renovierung des Küchenhauses sowie des multifunktionalen Speisehauses, sowie dafür Spende von 30 Tischen und 60 Stühlen.
Renovierung aller Dächer der von uns gebauten 4 Gebäude einschließlich der beiden Heime.