Über Uns

Unsere großen oder kleineren Projekte sind im Königreich Bhutan hochgeschätzt. Wohlwollend sagt man in Bhutan, wir seien die kleinste ausländische NGO mit den größten Projekten.

Pro Bhutan e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit nur 9 Bhutan begeisterten Mitgliedern. Geführt im Vereinsregister Nr. VR 411349 beim AG/Vereinsgericht Freiburg i.Br. und im Finanzamt Freising, Bayern unter Nr.115/110/20699.

Gegründet haben ihn RA Dr. jur. Werner Haring (leider 2021 verstorben) und der Diplomat Harald N. Nestroy 1992. Von Anfang an waren Dr. Haring Präsident, Nestroy Geschäftsführer. Ihre Ehefrauen Dagmar Haring-Nestroy bzw. Angelika Nestroy übernahmen die Aufgaben als Schatzmeisterin oder Schriftführerin. Seit 2021 ist Harald Nestroy der Vorsitzende, Angelika Nestroy seine Vertreterin und Schatzmeisterin.

Seit 1993 helfen wir den liebenswerten Menschen im Himalaja-Königreich Bhutan, insbesondere mit komplexen Projekten in den Bereichen Gesundheit, Förderung benachteiligter (blinder, hörgeschädigter) Kinder, Erhalt der einmaligen Kultur dieses buddhistischen Landes. Einer der Schwerpunkte: wir planen und bauen schlüsselfertige Gebäude, die wir mit Hilfe unserer Spender und Partner finanzieren. Nach Übergabe an die bhutanischen Institutionen, für die wir die Gebäude errichten, nutzen diese sie vorbildlich. In etlichen anderen Bereichen helfen wir mit Bereitstellung von dringend benötigten Geräten und Material.

Einer unserer Pluspunkte – neben den Erfolgen unserer Projekte und der überwältigenden Wertschätzung derselben in Bhutan: Wir haben nahezu keine Verwaltungskosten in Deutschland (etwa für Büro-Miete, Personal etc.). Denn wir von „Pro Bhutan“ sind strikt ehrenamtlich tätig. Deshalb kommt praktisch jeder gespendete EURO unseren Projekten und damit den Menschen in Bhutan zugute.

Zumeist zusammen mit Angelika Nestroy hat Harald Nestroy zwischen 1987 und 2023 insgesamt 22 x im Land des Donnerdrachens zwischen Indien und Tibet im Herzen des Himalajas besucht. Dabei hat er, neben der Projektarbeit, einen reichen Fundus an Fotografien aus allen geografischen Bereichen des einmaligen, vom Buddhismus geprägten Landes geschaffen.

Eines der Ergebnisse ist der Bildband „BHUTAN, Königreich des Donnernden Drachens im Himalaja“, den der renommierte Verlag EDITION PANORAMA, Mannheim, mit Fotos und Texten (deutsch und englisch) von Harald Nestroy bereits in der 4. Ausgabe herausgibt. Der aufwendige gestaltete Bildband ist eine umfassende Bild-Dokumentation des Königreichs Bhutan. Er enthält auf 190 Seiten 150 professionelle Fotos sowie 8 kurze informative Kapitel zu Geschichte und Kultur, zu politischen, wirtschaftlichen u.a. Aspekten Bhutans.

Wie alles begann

1987 fing alles an: Harald Nestroy, damals deutscher Botschafter in Costa Rica, reiste zum ersten Mal in das Himalaja-Königreich Bhutan. Um einem schwer kranken, verzweifelten deutschen Freund zu helfen, suchte er den Rat des obersten Dungtso, Chef-Arzt der traditionellen Natur-Medizin Bhutans, Pema Dorji.

Die mystisch anmutende Heilung des Freundes sowie andere Heilungen, die Nestroy in Bhutan miterlebte, machten einen tiefen Eindruck auf ihn. Das gab den Ausschlag für die Entscheidung, mit 6 Freunden, darunter 3 deutschen Ärzten, Bhutan ein kleines Krankenhaus im ländlichen Bereich zu schenken, wo die medizinische Versorgung noch besonders begrenzt war.

Dafür wurde im Juni 1992 der Förderverein „Ländliches Krankenhaus in Bhutan e.V.“ (LKB) gegründet, mit Sitz in Lörrach, Wohnsitz von Rechtsanwalt Dr. jur. Werner Haring, der als Präsident des Vereins die Behandlung aller rechtlichen Fragen übernahm. Die Anerkennung des Vereins als gemeinnützig erfolgte am 31.12.1992.

Nestroy erreichte über seine persönlichen Kontakte zur Regierung von Bhutan, dass LKB dort anerkannt und das Projekt genehmigt wurde. Mitentscheidend für die ausnahmsweise Zulassung unseres Vereins als kleinste private ausländische Hilfsorganisation war, dass wir von vorn herein die traditionelle Medizin in unser Vorhaben gleichwertig neben der westlichen, allopathischen Medizin einbezogen.

Dungtso Pema Dorji bei Puls-Diagnose, inzwischen leider verstorben
Punakha Krankenhaus, Einweihung 1996

Am 16.06.1993, dem von den Astrologen festgelegten glücksbringenden Tag, unterschieb Nestroy in Thimphu den Vertrag mit der Regierung von Bhutan. Er vereinbarte, ein Krankenhaus mit 30 Betten im malerischen Ort Punakha mit seiner heiligen Klosterburg zu bauen; dort wird der Reichsgründer Shabdrung Ngawang Namgyal als lebende Gottheit verehrt. Nestroy gewann den in Bhutan lebenden Architekten Chris Butters für das Projekt.

Am 30. September 1996 nahm Nestroy an der feierlichen Einweihung des Krankenhauses durch seine Heiligkeit, den Je Khenpo (Ober-Abt Bhutans), mit ca. 2000 Bauern, Mönchen, Beamten und Honoratioren teil. Seither wird es erfolgreich als Regierungskrankenhaus betrieben.

Der große Erfolg unseres ersten Projekts führte zu Bitten der bhutanischen Regierung, weitere Projekte im Gesundheitswesen Bhutans durchzuführen. Das machte wegen der Ausweitung des Vereinszweckes die Neugründung des Vereins unter einem umfassenderen Namen erforderlich. So wurde im Dezember 1998 „German Bhutan Health Friends e.V.“ im Lörracher Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt Lörrach als gemeinnützig anerkannt. Die Regierung von Bhutan gab ihm umgehend den Status einer ausländischen „NGO“ (Nicht-Regierungs-Organisation).

Auf Grund der hohen Wertschätzung unserer ersten Projekte, dem Bau des Krankenhauses, de Ausbildungsstätte für med.-techn. Personal sowie einer Poliklinik und des zweiten Bettenhauses für das Krankenhaus in Punakha, bat uns die Regierung um weitere Unterstützungsmaßnahmen. Diesmal in den Bereichen Erziehung von benachteiligten Kindern und Erhalt des Kulturellen Erbes.

KH Ausbildungsst
Ausbildungsstätte

Wie alles begann

1987 fing alles an: Harald Nestroy, damals deutscher Botschafter in Costa Rica, reiste zum ersten Mal in das Himalaja-Königreich Bhutan. Um einem schwer kranken, verzweifelten deutschen Freund zu helfen, suchte er den Rat des obersten Dungtso, Chef-Arzt der traditionellen Natur-Medizin Bhutans, Pema Dorji.

Die mystisch anmutende Heilung des Freundes sowie andere Heilungen, die Nestroy in Bhutan miterlebte, machten einen tiefen Eindruck auf ihn. Das gab den Ausschlag für die Entscheidung, mit 6 Freunden, darunter 3 deutschen Ärzten, Bhutan ein kleines Krankenhaus im ländlichen Bereich zu schenken, wo die medizinische Versorgung noch besonders begrenzt war.

Dafür wurde im Juni 1992 der Förderverein „Ländliches Krankenhaus in Bhutan e.V.“ (LKB) gegründet, mit Sitz in Lörrach, Wohnsitz von Rechtsanwalt Dr. jur. Werner Haring, der als Präsident des Vereins die Behandlung aller rechtlichen Fragen übernahm. Die Anerkennung des Vereins als gemeinnützig erfolgte am 31.12.1992.

Nestroy erreichte über seine persönlichen Kontakte zur Regierung von Bhutan, dass LKB dort anerkannt und das Projekt genehmigt wurde. Mitentscheidend für die ausnahmsweise Zulassung unseres Vereins als kleinste private ausländische Hilfsorganisation war, dass wir von vorn herein die traditionelle Medizin in unser Vorhaben gleichwertig neben der westlichen, allopathischen Medizin einbezogen.

Dungtso Pema Dorji bei Puls-Diagnose, inzwischen leider verstorben
Punakha Krankenhaus, Einweihung 1996

Am 16.06.1993, dem von den Astrologen festgelegten glücksbringenden Tag, unterschieb Nestroy in Thimphu den Vertrag mit der Regierung von Bhutan. Er vereinbarte, ein Krankenhaus mit 30 Betten im malerischen Ort Punakha mit seiner heiligen Klosterburg zu bauen; dort wird der Reichsgründer Shabdrung Ngawang Namgyal als lebende Gottheit verehrt. Nestroy gewann den in Bhutan lebenden Architekten Chris Butters für das Projekt.

Am 30. September 1996 nahm Nestroy an der feierlichen Einweihung des Krankenhauses durch seine Heiligkeit, den Je Khenpo (Ober-Abt Bhutans), mit ca. 2000 Bauern, Mönchen, Beamten und Honoratioren teil. Seither wird es erfolgreich als Regierungskrankenhaus betrieben.

Der große Erfolg unseres ersten Projekts führte zu Bitten der bhutanischen Regierung, weitere Projekte im Gesundheitswesen Bhutans durchzuführen. Das machte wegen der Ausweitung des Vereinszweckes die Neugründung des Vereins unter einem umfassenderen Namen erforderlich. So wurde im Dezember 1998 „German Bhutan Health Friends e.V.“ im Lörracher Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt Lörrach als gemeinnützig anerkannt. Die Regierung von Bhutan gab ihm umgehend den Status einer ausländischen „NGO“ (Nicht-Regierungs-Organisation).

Auf Grund der hohen Wertschätzung unserer ersten Projekte, dem Bau des Krankenhauses, de Ausbildungsstätte für med.-techn. Personal sowie einer Poliklinik und des zweiten Bettenhauses für das Krankenhaus in Punakha, bat uns die Regierung um weitere Unterstützungsmaßnahmen. Diesmal in den Bereichen Erziehung von benachteiligten Kindern und Erhalt des Kulturellen Erbes.

KH Ausbildungsst
Ausbildungsstätte

Video

zur Wiedererstehung der Brücke zum Punakha Dzong,
zu anderen unserer Projekte,
zu traumhaften Landschaften Bhutans

Langfassung 48 Min.

Kurzfassung 3 Min 48 Sek.

Erleben Sie faszinierende Aspekte Bhutans, seiner Eisberge, Wälder, Burgen, Dörfer, Menschen sowie einiger unserer Projekte, insbesondere der herausfordernden Errichtung unserer spektakulären überdachen Holz-Brücke zur Klosterburg von Punakha in traditioneller, seit Jahrhunderten bewährter Bazam-Architektur des Himalaja.

Wir danken Gebhard Plangger, professionellem Filmemacher (leider zu früh verstorben) und seiner Frau Chrischa Peters, Förderer von „Pro Bhutan e.V.“, für die für uns kostenlose Produktion dieses Videos.

„Tashi Delek!“
(Bhutanisch: „Der Segen der Götter sei mit Ihnen!)